NAS

Network Attached Storage oder netzgebundener Speicher.

Ich habe mir vor einer Woche ein NAS gekauft. Es ist von Western Digital, MyCloud mit 2 Terrabyte.

Es hat Software für Windows und Mac OS, ist ohne RAID Funktion und mit nur einer Festplatte. Es kostete um 100 Euro (140 Franken).

Linux

Zuerst nutzte ich das NAS über das Netzwerk von Cinnamon (Samba), es wurde über AFP (Apple file protocoll) eingebunden. Dies erwies sich jedoch als nicht sehr stabil. Zudem konnten die Sicherungsprogramme AFP nicht handhaben.

 

Ich suchte nach eine Möglichkeit das NAS im Linux einzubinden (mounten) und fand schliesslich diesen Befehl auf der Seite AskUbuntu:

 

"sudo mount -t cifs -o sec=none,username=USER_NAME,rw,users,uid=1000 //WDMyCloud.local/Public /media/NAS_DIRECTORY",

 

wobei USER_NAME der Benutzername ist und NAS_DIRECTORY ein Unterverzeichnis im Verzeichnis /media.

Beim Systemstart einbinden

Eigenes Script mit dem Namen "mntwdnas" erstellen:

#!/bin/bash
mount -t cifs -o sec=none,username=USER_NAME,rw,users,uid=1000 //WDMyCloud.local/Public /media/NAS_DIRECTORY

Das NAS Verzeichnis erstellen mit:

$ sudo mkdir /media/NAS_DIRECTORY

Das Script ausführbar machen und nach /usr/local/bin kopieren mit:

$ sudo cp mntwdnas /usr/local/bin/

Mit visudo das Script mntwdnas ohne Passwort Eingabe startbar machen. (Dies brauchen wir, um das Script beim Systemstart automatisch auszuführen.) Es ist zu beachten, dass eine Leerzeile am Ende der Eingabe ist.

$ sudo visudo:
    USER_NAME ALL=NOPASSWD: /usr/local/bin/mntwdnas

Das Script "mntwdnas" beim Stystemstart ausführen, z.B. in Cinnamon mit Systemeinstellungen, Startprogramme.

Datensicherung

http://techcrunch.com/2009/01/03/journalspace-drama-all-data-lost-without-backup-company-deadpooled/
http://techcrunch.com/2009/01/03/journalspace-drama-all-data-lost-without-backup-company-deadpooled/

Die Datensicherung ist mir wichtig.

 

Ich benutzte BackInTime um frühere Versionen herstellen zu können und USB Sticks um die Daten zu spiegeln.

 

Jetzt nutze ich BackInTime um die Daten vom NAS auf ein Notebook zu sichern. Dadurch spiegle ich sie einerseits, und die verschiedenen Versionen werden andererseits ebenfalls gesichert.

(Auf diese Idee hat mich ein Wikki Beitrag in Ubuntuuseres.DE gebracht, jedoch in umgekehrter Richtung.)

 

Die automatische Sicherung erwies sich jedoch als nicht sinnvoll, da das Notebook nicht immer läuft und die Sicherungen teilweise Stunden gehen. Ich starte die Sicherungen manuell und wähle die Option "Nach dem Sichern herunterfahren" gewählt, falls ich nicht mehr am Notebook arbeite.

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